Studentenleben?!

November 5th, 2009

Was ist das für ein Leben?
Irgendwie hab ich mir das anders vorgestellt…

Ich komm von der Uni heim – mal nach zwei Stunden, mal nach elf Stunden – und dann mach ich was für die Uni bis ich schlafen gehe. Am Wochenende fahr ich nach Hause und das Spielchen geht von vorne los.

In drei von vier Vorlesungen muss ich Übungen besuchen und zu Hause Aufgaben bearbeiten, die ich abgeben oder in den Übungen vortragen muss, und in zwei Vorlesungen schreiben wir etwa alle zwei Wochen einen Test.

Ich bin nur am Lernen :(

Mein erster Tag

Oktober 19th, 2009

Ich habe meinen ersten Tag an der Uni hinter mir!

Mein Tag heute begann mit Einführungsveranstaltungen und zwei Vorlesungen und ging von 9 bis 17 Uhr – ganz schön viel für den ersten Tag! Aber daran muss ich mich ja schließlich auch gewöhnen.

Der Studiengang (Maschinelle Sprachverarbeitung) scheint echt super zu mir zu passen: allein die erste Vorlesung war unglaublich spannend und mein Wissensdurst erscheint mir unendlich! Morphologie, Phonetik, Phonologie, … – viele Bereiche, die mich seit frühester Kindheit begleiten, kann ich jetzt (hoffentlich) tiefgreifend betrachten.
Schon in der Grundschule beschäftigten mich die unterschiedlichen Bedeutungen der Worte “jetzt”, “gleich”, “bald”, “später”, “nachher”, usw. oft in Zusammenhang mit Verwandtschaftsbesuchen (”Wann gehen wir?” – “Bald.”).
In der fünften Klasse fragte ich meine Deutschlehrerin Frau K., ob es noch andere Verben gibt außer denen mit “-en”-Endung. Sie konnte mir keine Antwort geben… Das Interesse habe ich daraufhin verloren, doch im Laufe der Jahre begegneten mir dann erstmals bewusst (oft umgangssprachliche) Verben mit “-ln”-Endung und erst kürzlich Zeit die Endung “-rn”. Wie sehr ich mich darüber gefreut habe…

Ich hoffe, meine Mathematik-Vorlesungen werden nicht so schwer, meine 4 Punkte im Mathematik-Abitur waren wahrlich keine Glanzleistung ;)

Der Campus erscheint mir riesig und unübersichtlich; ich hoffe, dass sich das in der nächsten Zeit bessern wird. Vielleicht ist es aber auch normal, dass man sich als Erstsemester hilflos fühlt ;)

Mein Zimmer hier im Wohnheim ist schön und hat eine tolle Lage, nur zehn Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt und direkt neben dem großen Schlosspark (auch wenn eine Bundesstraße zwischen meinem Haus und dem Park liegt ;) ). Meine Mitbewohner sind nett, auch wenn es den einen oder anderen Zank zwischen zwei von ihnen gibt. Mich sollte das aber, zumindest bis auf Weiteres, nicht stören.

Direkt gegenüber und gut sichtbar von meinem Fenster aus liegt übrigens die “Schabengarage” ;) IMG_4631